Cityräder und Falträder im Vergleich

Für jeden Einsatzzweck gibt es mittlerweise das passende Fahrrad. Gerade zu Beginn der schönen Jahreszeit steht bei vielen Hobbybikern der Kauf eines neuen Rades bevor. Während Trekking-, Mountainbike- und Rennräder dominieren, führen andere Radarten eher ein Schatten-dasein. So werden Cityräder oft als unsportlich abgetan, obwohl sie wahre Arbeitspferde sind. Sie sind prädestiniert für den Alltagseinsatz in der Stadt. Man kann sie als Schulwegbegleitung für den Jüngsten oder bei Einkäufen nutzen. Sogar vor Radtouren braucht man sich nicht mehr zu verstecken. Moderne Cityräder haben einen leichten Alurahmen und eine Vollausstattung, bestehend aus Gepäckträger, Schutzblechen, Beleuchtung, Kettenschutz, Gelsattel und in der Regel eine zuverlässige 7-Gang-Nabenschaltung. Viele bekannte Hersteller haben Cityräder für Damen und Herren in ihrem Programm. E-Bikes werden z.B. auf der Grundlage von Cityrädern gebaut. Aber auch das bekannte Hollandrad gehört zu dieser Kategorie.

Ein weiterer Fahrradtyp, der vorwiegend in der Stadt gefahren wird, ist das Faltrad, bei uns auch unter der Bezeichnung Klapprad bekannt. Falträder waren ursprünglich eine britische Erfindung. Sie zeichnen sich durch ihre äußerste Kompaktheit aus. Über Schnellspann-verschlüsse lassen sich Falträder schnell aufbauen. Dank moderner Hightech-Materialien sind sie leicht und passen zusammengelegt in fast jede größere Tasche. So sind sie die idealen Urlaubsbegleiter. Ein Fahrradträger am Auto ist damit überflüssig. Moderne Falträder bieten eine komfortable Fahrweise und stehen normalen Rädern in nichts nach. Lediglich bei der Reifengröße ist man begrenzt, die Regelgröße beträgt 20 Zoll. Ein weiterer Vorteil vieler Falträder ist, dass diese keine geölte Fahrradkette mehr für den Antrieb benötigen. Stattdessen werden wartungsfreie Keilriemen verwendet.Similar Posts: