Hemden für jeden Anlass

Hemden zu besonderen AnlässenHemden sind ein geschlechtsneutrales Kleidungsstück, wobei das Hemd für Frauen als Hemdbluse, im allgemeinen Sprachgebrauch einfach nur als Bluse, bezeichnet wird. Der Wortursprung kommt überraschenderweise aus dem althochdeutschen „hemedi“, übersetzt Haut. Das klassische Oberhemd besitzt Ärmel und Halsöffnung, einen Kragen und wird komplett geknöpft, natürlich gibt es noch viele andere Kombinationen hinsichtlich Ärmellänge, Kragen- und Ausschnittform. Auch heute noch werden auf der Welt Hemden sowohl als Übergewand als auch als Untergewand getragen. Das Bestreben des Menschen, seinen Oberkörper zu bedecken, ist ursächlich für die Entstehung des Hemdes in der Geschichte. In erster Linie wird heute sowohl Baumwolle und Seide als Naturfasern als auch Synthetikfasern wie Polyester, verwendet.

Frühere Produktion von Hemden

Vor der Baumwolle-Ära war Leinen das gebräuchliche Material zur Hemd-Herstellung. Früher nur als weißes Hemd üblich, werden mit dem Einzug des Zwanzigsten Jahrhunderts auch farbige oder gemusterte Hemden getragen. Neben den klassischen Standardhemden gibt es auch noch diverse andere Formen wie Smokinghemd, mit einer steifen, aufgenähten Brustverstärkung zumeist aus Piqué, das Polohemd, auch Polo-Shirt Hemd genannt, ein T-Shirt mit Hemdkragen und das Hawaiihemd, ein quietschbunt gemustertes Hemd. Als Manschette, das Ärmelende eines Hemdes, ist heutzutage die Sportmanschette, die mittels zweier Knöpfe in der Weite verstellbar ist, am gebräuchlichsten. Die Umschlagmanschette, verschließbar mit einem separaten Manschettenknopf, ist auch noch häufig anzutreffen.

Die Vielfältigkeit der Hemden und dessen Formen

Die Vielfalt der Kragen bei Hemden ist enorm, daher beschränkt sich die Erklärung auf die wichtigsten Kragenformen. Der Kentkragen, deutsch Klapp- oder auch Umlegekragen, ist die heute meistgetragenste Kragenform mit einer geringen Spreizung, gefolgt vom Button-Down-Kragen, bei dem die Kragenschenkel am Hemd angeknöpft werden und als Freizeithemd, ohne Krawatte zu tragen, gilt. Auch sehr gebräuchlich, vor allem als Businesshemd mit Krawatte zu tragen, ist der Cutaway-Kragen, auch Haifisch-Kragen genannt, ein hoher Kragen mit breiter Spreizung und Kragenstäbchen. Hemden als auch Blusen werden oft auch mit Verzierungen getragen, dazu zählen Halstuch, Fliege, Krawattenschleife, Bolotie, Kragenklammer und natürlich der Klassiker Krawatte mit Krawattenklammer, Krawattennadel oder Krawattenring.

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