Unterwasserfotografie – was eine gute Kamera leisten muss

Taucherin bei UnterwasserfotografieMit einer guten Unterwasserkamera werden neue Welten entdeckt und für Freunde oder Familie in beeindruckenden Bildern festgehalten. Sicherlich gibt es günstige Einsteigermodelle wie Einmalkameras, die für einen Schnorchelausflug im Sommerurlaub ausreichen. Für Menschen, die gerne regelmäßig die Unterwasserwelt besuchen und hier auch scharfe, klare Bilder machen möchten, eignen sich diese Anfängergeräte allerdings nicht. Gute Bilder garantiert nur eine gute Unterwasserkamera. Aber auf welche Details muss man vor dem Kauf eines passenden Gerätes achten?

Natürlich, eine Unterwasserkamera muss scharfe Bilder mit intensiven Farben machen. Unter den Wellen folgt das Licht jedoch anderen Gesetzen als an Land. Im Wasser ist kurzwelliges Licht am längsten sichtbar. Hierzu zählen vor allem Grün und Blau. Rot, Orange und Gelb sind hingegen langwellige Lichter, die bereits nach wenigen Metern Tauchtiefe in ihrer Leuchtkraft abnehmen. Damit Unterwasseraufnahmen dennoch die strahlenden Farben der Korallen, Meerestiere und Pflanzen wiedergeben, benötigt der Fotograf Licht – am besten in Form von Tauchlampen oder Unterwasserblitzen. Der Vorteil des externen Zubehörs: Die Lichtquelle liegt nicht mehr unmittelbar neben dem Objektiv, was verhindert, dass selbst kleinste Wasserpartikel direkt vor der Linse sichtbar werden. Eine Unterwasserkamera mit Weißabgleich liefert ebenfalls satte Farbbilder.

Bei einer Unterwasserkamera sollte man weiterhin darauf achten, dass eine kurze Brennweite eingestellt wird. Ein guter Richtwert für die Brennweite unter Wasser sind rund 28 Millimeter. Kurze Brennweiten weisen in der Regel Unterwasserkameras mit Weitwinkelobjektiv auf. Der Vorteil: Sie haben eine hohe Schärfentiefe, sowohl im vorderen als auch im hinteren Bildbereich. Damit kann der gesamte Bildausschnitt scharf aufgenommen werden. Ein optischer Zoom kann hier nur wenig ausrichten, denn er sorgt dafür, dass Farben fahler erscheinen. Wer ein Objekt unter Wasser stärker in den Fokus nehmen möchte, sollte näher heranschwimmen und nicht den Zoom benutzen.

Robuste, wasserdichte Geräte, die schnell bedienbar sind

Wie man auf www.uw-fotopartner.com sehen kann, gibt es eine vielseitige Auswahl an Unterwasserkameras. Neben den oben genannten Punkten sollten natürlich auch die Robustheit des Gehäuses, die Wasserdichtigkeit sowie die Bedienbarkeit eine Rolle spielen. Unterwasserkameras sollten mindestens bis 5 Meter wasserdicht sein standardmäßig (zusätzlich können spezielle Gehäuse für tiefere Tauchgänge erworben werden). Bei der Funktionalität sollten nicht zu viele Einstellungsoptionen nötig sein, um scharfe Bilder unter Wasser zu machen. Wer erst lange mit der Unterwasserkamera hantieren muss, hat die perfekte Situation schon verpasst. Denn gerade unter Wasser kann sich ein Motiv innerhalb weniger Sekunden verändern – oder verschwinden.

Bildquelle: Roy Pedersen – Fotolia

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