Rucksäcke: Klobige Modesünde oder lässiger Style?

Der Artikel klärt ob der Rucksack modisch ist. Die Debatte um Rucksack versus Handtasche spaltet manche Freundinnen in zwei Lager und kann schnell einmal in heftige Diskussionen ausarten. Für viele – und ja, ich zähle dazu – ist ein Rucksack keineswegs ein neues Trend-Accessoire, denn Mode sollte nicht immer zwanghaft funktional sein, sondern auch gut aussehen. Ich gehöre nicht zu der Fraktion, die sich die Füße mit 10-Zentimeter-Absätzen ruiniert und ohne manikürte Nägel und eine dicke Make-up-Schicht unter keinen Umständen das Haus verlassen würde, aber einen gewissen Grundaufwand kann man durchaus betreiben.

Die Nachteile eines Rucksacks

Dazu zählt für mich unter anderem der Verzicht auf ausgelatschte Öko-Sandalen, ausgebeulte Cargo-Hosen und eben Rucksäcke. Denn wie stylish und durchkomponiert ein Outfit auch sein mag, ein Rucksack zerstört diese Komposition im Handumdrehen. Und überhaupt, das ständige Auf- und Absetzen, Ziehen und die baumelnden Gurte – eine Handtasche ist da durchaus praktischer, zumal niemand unbemerkt von hinten hineingreifen kann.

Ein Plädoyer für die zeitlose Handtasche

Eine Tasche ist ein Modestatement und zeitloses Accessoire, das jedes Outfit vervollständigt und vielen Styles den letzten Schliff verleiht. Nicht umsonst gibt es schließlich den Begriff „It-Bag“ – und nicht „It-Backpack“! Ein Rucksack bietet zwar genügend Stauraum, doch für schwere Laptops gibt es schicke Laptoptaschen, die Wasserflasche kann man auch im Büro auffüllen und wertvolle Papiere lassen sich eh besser in großen Taschen verstauen. Und dabei sehen XXL-Handtaschen noch elegant aus – so etwa eine schicke Casual-Ledertasche von Rieker für etwa 40 Euro oder ein Shopping-Bag im maritimen Style von Pilar Abril für den gleichen Preis. Wer es sportlich mag, greift zu einer Umhängetasche, in die DIN-A4-Unterlagen ebenso gut hineinpassen wie Make-up, Bürste und Parfum.

Wenn es dann doch ein Rucksack sein muss

Dann bitte kein Wanderrucksack-Abklatsch von Jack Wolfskin oder NorthFace sondern wenigstens ein trendiges Modell aus Leder, das noch einen Hauch Eleganz zu verstrahlen vermag. Und nein, auch keine Eastpacks – die sind ein Produkt der 90er Jahre, wo sie zusammen mit all den flauschigen Plüschanhängern und Schnullern und den krakeligen Edding-Beschriftungen auch bleiben dürfen. Wie wäre es dagegen mit einem eleganten Mini-Rucksack, der mit stylishen Fransen besetzt ist und das hippe Frühlingsoutfit aufwertet? Die Entscheidung liegt letztlich bei euch, doch Taschen sind und bleiben einfach zeitlos!


Image: gavran333 – Fotolia

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