Stop Shopping! So kauft ihr nur noch das, was ihr wirklich braucht

Der Artikel ruft auf nur das kaufen was wirklich gebraucht wird. Wer kennt das nicht: Der Tag war ohnehin schon zäh und dann sagt die beste Freundin auch noch das eigentlich geplante Treffen ab – ich lande in solchen Fällen schnell einmal in der Fußgängerzone und kehre mit zahlreichen Tüten heim, deren Inhalte ich eigentlich nicht benötige. Drei Tops von H&M, weil die so schön günstig waren, lustige Servietten, diese niedliche Blechdose von Butlers und ein neues Sommerkleid, das mir definitiv zu klein ist. Doch es war im Ausverkauf und außerdem habe ich bis zum Sommer sicher wieder meine Bikinifigur! Doch als ich letzte Woche wieder einen dieser „Shoppinganfälle“ hatte, habe ich mir nach der Ernüchterung zuhause gesagt: Schluss damit! Und ihr schafft das auch!

Brauche ich das wirklich?

Das sollte die zentrale Frage vor jedem Einkauf sein. Überlegt euch konkrete Situationen, wann ihr das Produkt benutzen oder das Kleidungsstück tragen werdet. Beim Brunchen mit den Schwiegereltern? Im Büro? Auf dem Sofa? Wenn euch nicht mehr als drei Möglichkeiten einfallen, solltet ihr das Teil im Laden lassen. Achtet bei der Anprobe außerdem auf den ersten Gedanken, der euch beim Anblick der Kleidung an euren Körper einfällt. Schon bei einem „Naja“ solltet ihr eure Entscheidung gegen das Stück treffen.

Womit kann ich es kombinieren?

Ihr haltet diese wunderschöne Seidenbluse mit dem aufregenden Muster in den Händen und seid hin- und hergerissen? Dabei ist die Entscheidung ganz einfach: Wenn euch zwei bis drei Kombinationsmöglichkeiten für komplette Outfits einfallen, wandert das Schätzchen in die Shoppingtasche, falls nicht, muss es leider im Laden bleiben. Denn viel zu oft werden Kleidungsstücke zum Schrankhänger, weil man einfach nichts hat, wozu man sie auch wirklich tragen könnte.

Lohnt sich der Schnäppchenkauf?

Rote Sale-Schilder verleiten viele Kunden zu einem regelrechten Kaufrausch. Das Gefühl, ein Schnäppchen gemacht zu haben, setzt Endorphine frei – so scheinen auch impulsive und irrationale Kaufentscheidungen plötzlich gerechtfertigt. Um nicht in die Schnäppchenfalle zu tappen, setzt euch am besten eine Gedankenbremse: Hättet ihr das Produkt zum Normalpreis gekauft? Lautet die Antwort hier „Nein“, heißt es auch „Nein zum Schnäppchen“, denn das würde vermutlich ohnehin nur in der hintersten Ecke des Schrankes ein trauriges Dasein fristen.


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