Das Drama um die Kleidungsgröße

Inhalt des Artikels sind häufige Dramen um Kleidungsgrößen. „Ich bin zu dick“, seufzt meine beste Freundin, während sie versucht, die Jeans über ihre Oberschenkel zu zerren. Wer jetzt erwartet, dass ich neben einer übergewichtigen, jungen Frau in der Kabine bei Zara stehe, liegt leider falsch. Meine Freundin ist schlank, hat einen flachen Bauch, wenig Oberweite und zugegebenermaßen etwas kräftigere, aber keineswegs dicke Oberschenkel. Die Hose, in die sie sich hineinzuzwängen versucht, ist eine Größe 36, was bei dem spanischen Modehaus Zara aber eher einer durchschnittlichen 34 entspricht.

Nicht beirren lassen!

Als ich ihr die gleiche Hose in Größe 38 hinhalte, die sicher gepasst hätte, lehnt sie ab – schließlich sei sie schon seit Jahren eine 36! Solche Dramen spielen sich tagtäglich in Umkleidekabinen und auch vor dem heimischen Spiegel ab. Natürlich sind Kleidergrößen zur Orientierung wichtig, aber das war‘s auch schon. Jede Marke ist anders geschnitten, und auch der eigene Körperbau spielt eine wichtige Rolle. Wer eine große Oberweite hat, muss eben auch einmal zu einer Bluse in Größe 40 greifen, da sonst eine unschöne Lücke zwischen den Brüsten klafft. Und wer etwas kräftigere Waden hat, wird auch in hundert Jahren nicht in „Size Zero“ passen. Lasst euch also von diesen Angaben nicht verrückt machen und tragt das, was euch passt – die schönste Figur macht nämlich immer noch ein Kleidungsstück, das richtig sitzt, selbst wenn die Zahl auf dem Etikett nicht eurer Wunschgröße entspricht! Ein kleiner Tipp: Schneidet die Größe einfach heraus – so vergesst ihr sie schnell.


Bild: Gordon Bussiek – Fotolia Similar Posts: