So trägt man Trachtenmode richtig

TrachtenmodeTrachtenmode hat eine lange Tradition, die bereits vor einigen Jahrhunderten ihre Anfänge nahm. Früher waren daran die Regionszugehörigkeit und der soziale Stand der Trägerin oder des Trägers zu erkennen. Heute ist die wohl bekannteste Tracht das Dirndl, was anfangs eine reine Dienstbotenbekleidung war.



Das Geheimnis liegt in der Dirndl-Schleife

Ende des neunzehnten Jahrhunderts kam das Dirndl jedoch in Mode und wurde vor allem in Städten gerne als ländliches Kleid getragen. Heute wird das es auf Volksfesten und Jahrmärkten getragen und gilt als typische Tracht in Bayern und in einigen Alpenregionen. Kenner wissen meist sehr genau, wie Trachtenmode getragen wird. Neulinge entlarven sich oftmals durch simple Fehler in der Art wie sie Trachtenmode für Sie und Ihn tragen.

Vor allem beim Dirndl gibt es viele Möglichkeiten, um es falsch zu tragen. Beim Binden der Schürze sollte man zum Beispiel in Betracht ziehen, dass diese nicht auf der Hüfte gebunden wird sondern viel weiter oben. Die Schürze muss zudem stramm sitzen und sollte nicht locker runterhängen oder gar hin- und her flattern. Die Schleife der Schürze wird von Anfängerinnen oftmals hinten gebunden, was jedoch falsch ist. Diese hat immer seitlich zu sein. Ledige Frauen, die gerne einen Mann kennenlernen möchten, binden ihre Schleife links. Frauen in festen Händen, binden die Schleife einfach rechts und werden somit von den Männern in Ruhe gelassen, es sei denn, es handelt sich um Neulinge, die diese Regelung nicht kennen.

Die Lederhose richtig tragen

Die Herren der Schöpfung sehen sich beim Tragen ihrer Lederhosen ebenso mit Problemen konfrontiert. Es geht los mit den Hosenträgern: Diese rutschen gerne von den  Schultern, was natürlich dazu führt, dass sie immer wieder neu gerichtet werden müssen. Eine lästige Angelegenheit, die auf der Tatsache beruht, dass die Hosenträger hinten nicht gekreuzt wurden. Kreuzt man diese nämlich, gehören prompt auch rutschende Hosenträger der Vergangenheit an.

Befolgen Sie diese simplen Tipps, können Sie sich auch als Norddeutscher unerkannt unter eine Gruppe Münchener mischen und fallen kaum auf.

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