Bereit für die nächste Fashion Week?

Eine Frau in einem Kleid und StiefelnRio – drei Buchstaben, die vielleicht wie keine anderen pure Lebenslust verkörpern. In der brasilianischen Hauptstadt fand vor kurzem die Fashion Week statt. Spätestens seit Heidi Klums Suche nach „Germany’s next Topmodel“ kennen wir uns mit dem Lexikon der Mode besser aus – doch eine kurze Auffrischung der Begrifflichkeiten kann nicht schaden. Denn so kann man bei der nächsten Fashion Week, die Anfang Juli 2012 in Berlin stattfindet, mit seinem Know-how glänzen.

Basics der Mode

Klar ist, dass das Ziel der Modenschau die Präsentation der neuen Kollektionen der Designer ist, die damit auch versuchen, einen Trend für die kommende Saison zu setzen. Doch auch große Modelinien wie zum Beispiel Versace oder Burberry veranstalten oft ihre eigenen Events, auf denen sie ihre neuen Kollektionen vorstellen. Die Frage ist nun, wie sie dies tun. Wichtig ist die Trennung einer Modeart und dem Laufstil. So gibt es erstens die Haute Couture, zu Deutsch die gehobene Schneiderei: diese Entwürfe sind zumeist sehr  ausgefallen und nicht primär alltagstauglich, sondern sollen in überspitzter Weise die kommenden Kleidertrends und auch Inspiration für Accessoires verdeutlichen. Für diese extrovertierten Kreationen eignet sich der Laufstil „dramatisch-sexy“. Als zweite wichtigste Modeart gilt „Prêt-à-porter“, also umgangssprachlich Mode, in die man sofort hineinschlüpfen und losmarschieren kann. Sie ist alltagstauglich und ist auch den normalen Menschen auf dem Markt zugänglich. Hierfür passt meist der klassisch-natürliche Laufstil.

Variationen

Natürlich gibt es auch saisonale Modenschauen, wie eben zum Beispiel in Rio, wo der Schwerpunkt auf Strand- und Bademode lag. Wie erwartet zeigten die Kreationen der Designer viel Haut und verlocken, sich selbst heiße Bikinis zuzulegen. Doch auch die Badeanzüge warten mit ungewohnten Schnitten und vor allem exotischen Farbmischungen auf. Für solche Bademode eignet sich beispielsweise der dritte Laufstil: sportlich. Daneben gibt es natürlich zahlreiche Mischformen oder neuartige Modearten, die zum Beispiel beim Topmodel-Finale zu sehen waren: Crazy-Couture oder Avantgarde. Doch können diese Bezeichnungen oft Eigenkreationen der Designer sein – die typischen Stile sind immer noch  Prêt-à-porter und Haute Couture.

Fotografie: Mee Ting – FotoliaSimilar Posts: