Modisch und funktionell: Sportbekleidung

Bei sportlicher Betätigung oder zielgerichtetem Wettkampfsport sind nicht nur körperliche Voraussetzungen und die Einhaltung des Regelwerks, sondern auch die richtige Bekleidung von ausschlaggebender Bedeutung. Dabei erfordert jede Sportart eine individuell abgestimmte Ausrüstung.


Die Funktionalität ist wichtig

Bei einigen Sportarten sind durch typische Verletzungsrisiken spezielle Schutzmaßnahmen erforderlich. So gilt das Tragen eines Helmes bei Sturzgefährdung oder Benutzung von Schlägern und Stichwaffen als Pflicht. Beispiele hierfür sind sämtliche Motor- und Fahrradsportarten, Schlagspiele wie Baseball oder Hockey und – mit Ausnahme des Dressurreitens – jeglicher Pferdesport. Weitere Schutzbekleidung findet sich in Form von Protektoren beim Fußball, Skaten oder Inlinefahren sowie als Mundschutz beim Boxen. Neben dem nötigen Schutz bietet speziell ausgestattete Bekleidung auch die Möglichkeit, bestimmte Techniken und Aktionen auszuführen. Zu den geläufigsten Beispielen für derartige Ausrüstungsgegenstände gehören Stollenschuhe für Fußball- und Rugbyspieler, oder Reit- und Motorradstiefel. In vielen Sportarten kommt es außerdem zu intensivem Körperkontakt und Zweikampfsituationen, die eine gewisse Festigkeit des Materials fordern. So muss auch ein Judo oder Taekwondo Anzug aus strapazierfähigem, reißfestem Stoff bestehen und viele Körperbewegungen mitmachen. Dass ideale Sportbekleidung neben ihrer Schutzfunktion auch atmungsaktiv und passgenau sowie wärme- und feuchtigkeitsregulierend sein sollte, versteht sich von selbst.

Eine Frage von Ästhetik

Die optische Aufmachung der Bekleidung spielt in einzelnen Sportarten unterschiedliche Rollen. Während sie bei Mannschaftsspielen vorrangig der Unterscheidung der Gegner dient, folgt sie in Disziplinen wie Eiskunstlauf, Tennis oder Tanzen häufig klassischen Vorgaben. In anderen Sportarten trägt ästhetisch einwandfreie Kleidung wesentlich zum Erfolg und der anschließenden Bewertung bei. Als Beispiele hierfür gelten fleckenlose Uniformen beim Dressurreiten oder Gymnastikanzüge, die jede Bewegung und korrekte Streckung sichtbar machen. In klassischen Kampfkunstsportarten übt die Farbe häufig Symbolcharakter aus. Das makellose Weiß von einem Taekwondo Anzug etwa kennzeichnet den noch lernenden Schüler, der sich durch Aneignung verschiedener Künste farbige Details „dazu verdienen“ kann. Gerade bei einer solchen Bedeutung ist ein gepflegtes Erscheinungsbild besonders wichtig.

Bildquelle: Alexander Yakovlev – FotoliaSimilar Posts: