Firmenauftritte bei Facebook: Darauf kommt es an

Add As a Friend-Zeichen „Social Media wird Standard“, sagt Dieter Kempf, Präsident der Bitkom – und er trifft damit genau ins Schwarze. Zur idealen Vermarktung eines Unternehmens gehört heutzutage ein Facebook-Profil als Corporate Site, eine sogenannte Fanpage. Diese soll letztendlich die Endverbraucher ansprechen und mit Informationen über Dienstleistungen, Produkte oder Angebote versorgen.

Weltweite Werbung

Über eine kurze Zeitspanne hat sich Facebook zu dem beliebtesten Social Network entwickelt und ist noch vor Google die meistbesuchte Internetseite in 2012. 800 Millionen Menschen sind aktive Facebook-Mitglieder – das entspricht etwa 11 % der gesamten Menschheit. Über Facebook können also Unternehmen, die auf viral effects als Marketingstrategie setzen, einen großen Userkreis erreichen. Die User können mithilfe des „Gefällt mir“-Button Fans der Firma werden, Kommentare schreiben sowie Benachrichtigungen erhalten und lenken so die Aufmerksamkeit auf die Firma, die sich durch dieses Schneeballsystem innerhalb kürzester Zeit einen großen Bekanntheitsgrad aneignet.
Zudem können die Firmen Fotos, Links, Bilder oder Neuigkeiten auf Facebook veröffentlichen und bieten so den Usern wertvollen Informationsgehalt. Die hohe Bewertung der Facebook-Einträge durch Google macht die Erstellung einer Fanpage noch attraktiver, es ist aber kein leichtes Unterfangen. Aus diesem Grunde widmen sich immer mehr Werbe- und Mediaagenturen diesen besonderen Internetauftritten.

Profil erstellen – worauf Firmen achten sollten

Grundsätzlich sollte im Vorfeld bedacht werden, welchem Zweck die Fanpage auf Facebook dient: Soll eine Marke präsentiert, ein Produkt verkauft oder eine Dienstleistung angepriesen werden? Oder sogar eine ganze Kampagne aufgezogen werden? Ist man sich über eine Antwort im Klaren, kann die Fanpage kostenfrei im Corporate Design der Firma eingerichtet und veröffentlicht werden. Um die Aufmerksamkeit der User zu gewinnen, können nützliche Aktionen wie Umfragen, Gewinnspiele oder Gutscheinverlosungen gestartet werden.
Sind die Grundschritte getan, muss die Seite regelmäßig aktualisiert werden und auch Vernetzungen mit Youtube, Xing und Twitter fördern die Bekanntheit. Für viele Firmen ist das Schalten von Werbeanzeigen auf Facebook ebenfalls attraktiv.

Trend nicht verpassen!

Etwa 32 % der deutschen Unternehmen sind auf Facebook aktiv – ein tolles Beispiel hierfür ist die Smatch Shopping App. Trotzdem sind 32 % natürlich viel zu wenig, wenn man die Userzahlen und Clickrates der Internetseite berücksichtigt.

Foto: Thomas Pajot – Fotolia

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