PC-Schutz: Diese Malware bedroht ihre Daten

ComputervirusDer Schutz des eigenen PCs ist wichtiger denn je. Cyberkriminelle denken sich immer neue Schadsoftware aus, die Daten und Online-Identitäten ausspionieren – Anti-Viren-Programme sind daher ein absolutes Muss.

Große Gefahr: Ransomware

Wie wichtig der aktuelle Schutz des eigenen PCs vor Cyberkriminalismus ist, zeigt das Beispiel Ransomware. Gerät sie auf den heimischen Rechner, macht sie den Zugriff auf die eigenen Daten unmöglich. Im Anschluss wird man dann aufgefordert, online Lösegeld zu zahlen, damit man wieder an sie gelangen kann. Malware wie diese ist immer zahlreicher im Umlauf – deshalb ist ein aktuelles Virenscanner-Programm wichtiger denn je. Sicherheitsfirmen sprechen von einem rasanten Anstieg bei dieser Art von Malware: 500 Prozent allein im Jahr 2013 – auch Mobilgeräte sind von der Bedrohung Ransomware betroffen.

Bei Online-Banking ist Vorsicht geboten

Besonders User- und Bankdaten sind es, hinter denen Cyberkriminelle aus offensichtlichen Gründen her sind. Der Anteil an Malware, die User-Daten stehlen, betrug im Jahr 2013 22 Prozent. Mit dieser Software wird versucht, in den Kreditkartennummern, PINs, Passwörter oder TAN-Nummern auszuspähen, um dann das Konto des betroffenen Users zu plündern. Unternehmen, die Sicherheitssoftware entwickeln, konnten im Jahr 2014 ein neues Allzeithoch feststellen, was das Aufkommen dieser Banking-Trojaner anbetrifft. Dabei sind es bisher Finanzdienstleistungsunternehmen aus dem englischsprachigen Raum, deren Kunden in erster Linie betroffen sind – was aber nicht heißen soll, dass es in anderen Sprachräumen nicht auch versucht wird.

Auch Login-Daten werden gehackt

Online-Einbrecher haben neben dem Banking-Bereich durchaus noch andere lohnende Ziele: Login-Daten für soziale Netzwerke und E-Mail-Konten. Die gestohlenen Adressen dienen ihnen dazu, eine falsche Identität anzunehmen, um damit anderen Usern Phishing-Mails oder Schadsoftware zu senden. So werden häufig auf fremden Rechnern unsichtbare Trojaner installiert, durch die sie zum Bestandteil eines sogenannten Botnetzwerks werden. Damit ist es dem Angreifer möglich, von den fremden Rechnern aus Spam-Mails zu versenden oder Denial-of-Service-Attacken zu starten.

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