Im World Wide Web einkaufen und Geld sparen

Geschäftsfrau mit Laptop und KreditkarteLaut einer Studie des IT-Verbands Bitkom kaufen neun von zehn Internetnutzern regelmäßig im Internet ein. Online-Shopping kann sich nämlich wirklich rentieren. Früher waren es nur die bekannten Versandhäuser. Inzwischen vertrauen viele Käufer auch vermehrt kleinen Anbietern. Informationen wie Sie erfolgreich Schnäppchen im Web machen, lesen Sie hier.





Doch auch Warenhäuser und Online-Anbieter im Ausland erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Einerseits liegt das am großen Sparpotential, denn durch den im Verhältnis starken Euro sind ähnliche Waren etwa in den Vereinigten Staaten teils bedeutend preiswerter als hierzulande. Darüber hinaus ist die Auswahl an Produkten Übersee meist deutlich größer als in Deutschland. Das ist besonders für Technikinteressierte reizend, da die neuesten Gadgets in der Regel verspätet in Deutschland erhältlich sind.

Sammlerstücke und Raritäten

Musik-, Film- und Serienfans bietet das World Wide Web tolle Möglichkeiten, um beispielsweise seltene CDs, die nie in Deutschland veröffentlicht wurden, zu erwerben oder aktuelle Hollywood-Filme, dessen Veröffentlichung in Europa oftmals künstlich verzögert wird zu kaufen.

Doch Vorsicht: teure Waren können Zollgebühren und Steuern fällig werden lassen. Damit das auswärtige Onlineshopping nicht zum Verhängnis wird, finden Sie hier wertvolle Tipps und Tricks zum Einkaufen im Internet.

Seriöse Onlineshops

Mal abgesehen von Onlinegiganten wie Amazon und Ebay sollte man grundsätzlich aufmerksam sein und überprüfen, ob der jeweilige Onlineshop ein Impressum mit Adresse, Telefonnummer und Ansprechpartner aufweist. Ist hier nur eine E-Mail-Adresse oder ein exotischer Firmensitz aufgeführt ist ein möglicher Kauf nicht ratsam. Um Risiken beim Onlineshopping möglichst auszuschließen gibt es besondere Gütesiegel. Führt ein Onlinehändler zum Beispiel das „Trusted Shop“-Logo auf seiner Seite, so wurde die Zuverlässigkeit vor der Vergabe des Siegels umfangreich geprüft. Auf www.eu-verbraucher.de gibt es weitere Informationen zu europäischen Gütesiegeln.

Bezahlmöglichkeiten

Bisher bevorzugen die Deutschen noch immer die Zahlung per Rechnung. Die transparente Methode ist aber vor allem bei ausländischen Onlineshops kaum gegeben. Innerhalb der EU ist Verbrauchern die Zahlung per Lastschrift geraten, da man im Zweifel das Geld aufs Konto zurückbuchen kann.

Zollgebühren

Bei Aufträgen bis 150 Euro wird ausschließlich die Einfuhrumsatzsteuer fällig, die in Abhängigkeit zur deutschen Mehrwertsteuer steht. Überschreitet der Warenwert 150 Euro, fallen zusätzlich Zollgebühren an. Im verallgemeinerten Abgabesatz, der meist zu tragen kommt, betragen die Zollgebühren 17,5 Prozent. Auf www.zoll.de finden Sie weitere Informationen.

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