Die Apple-Watch – Mehr als eine Uhr

Mann mit Smartwatch am ArmMit dem iPhone und dem iPad gehörte Apple noch zu den Pionieren. Bei der Smartwatch war der Konzern hingegen nicht schneller als die Konkurrenz – bereits seit längerem bietet Samsung entsprechende Uhren an. Doch die Wartezeit scheint nicht umsonst gewesen zu sein: Einzigartige Technik und die neue Bedienoberfläche versprechen eine kleine Revolution.

Touchscreen, Vibrationssteuerung und eine digitale Krone

Um seinen Nutzern eine optimale Bedienung trotz des naturgemäß begrenzten Bildschirms zu ermöglichen, hat Apples Uhr gleich eine ganze Reihe von Innovationen. So ist die Oberfläche des Touchscreens druckempfindlich und kann je nach Stärke unterschiedliche Aktionen auslösen oder Menüs anzeigen. Für das Zoomen und Scrollen, aber auch für andere Aktionen kommt die sogenannte digitale Krone zum Einsatz. Das Rad an der Seite des Gehäuses wird bei anderen Uhren zum Aufziehen oder Einstellen der Uhrzeit genutzt. Bei der Apple-Watch navigiert diese Krone den Besitzer durch das Menü und führt ihn über einen kurzen Druck auch zurück zum Homescreen zurück. Um den Träger über anstehende Termine, eingehende Nachrichten oder auch über die Wegrichtung bei der Navigation zu informieren, verwendet die intelligente Uhr unterschiedliche Vibrationsstärken und Intervalle.

Eine Ergänzung zum Smartphone

Auch wenn sich manche Funktionen ohne ein iPhone nutzen lassen, ist die Apple-Watch im Wesentlichen eine Erweiterung des Telefons. Sie nutzt dessen Kommunikationsmöglichkeiten, um beispielsweise Anrufe zu tätigen und auf das mobile Internet zugreifen zu können. Auch für die Installation von neuen Apps ist ein iPhone notwendig, mit dem sich die Uhr automatisch über Bluetooth vernetzt. Darüber hinaus verfügt die Uhr aus dem Hause Apple über eine umfangreiche Auswahl an Sensoren, die den Gesundheitszustand des Trägers überwachen. Die Fitness-Funktionen beinhalten nicht nur die Messung von Herz- und Pulsfrequenz, sondern fordern zum Beispiel den Träger auf, sich bei zu langem Sitzen in regelmäßigen Abständen zu erheben. Auf eine Überwachung von Schlafphasen wurde verzichtet, da die Uhr üblicherweise über Nacht geladen wird. Dafür soll der Akku bei einer durchschnittlichen Nutzung auch problemlos einen ganzen Tag durchhalten: Die Betriebszeit liegt bei 18 Stunden.

Der Blick aufs Telefon wird überflüssig

Die Apple-Watch versteht sich in erster Linie als eine Erweiterung zum iPhone und ermöglicht es, viele Funktionen vom Schreiben einer SMS bis hin zu Anrufen direkt zu nutzen. Dank der neu entwickelten Oberfläche soll sie dabei einen hohen Komfort bei der Nutzung bieten. Schon viele Technikfreunde scheinen von dem Mehrwert überzeugt zu sein – zwei Wochen vor dem Verkaufsstart beträgt die Lieferfrist bereits vier bis sechs Wochen.

Bild von: ThinkStock, iStock, Prykhodov

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