Neue Leica Kameras S und S-E

KameraobjektivUnlängst erweiterte die renommierte Marke Leica ihre ebenso beliebte wie erfolgreiche S-Mittelformatserie um gleich zwei neue Modelle, von denen jedes für sich vollends überzeugen kann. Ihre Namen lauten Leica S (Typ 007) und Leica S-E (Typ 006).

Die wichtigsten Eckdaten der beiden Neuvorstellungen von Leica

Die Leica S (Typ 007) ist das technisch klar überlegene Modell der beiden Neuvorstellungen. Außerdem bietet sie im Vergleich zum direkten Vorgänger weit mehr Neuerungen. Dafür kostet die Leica S-E deutlich weniger als das neue Flaggschiff der S-Mittelformatserie, wodurch sie gerade für Einsteiger das interessantere Modell sein dürfte. Immerhin ist sie der Leica S vonseiten der maximalen Auflösung von 37,5 Megapixeln absolut ebenbürtig. Wenngleich darauf hinzuweisen ist, dass die Leica S-E noch über einen CCD-Bildsensor verfügt, wohingegen bei der Leica S bereits ein hochmoderner CMOS-Chip zum Einsatz kommt.

Was leistet das neue CMOS-Modell?

Durch den Umstieg auf den neuen CMOS-Chip kann die Leica S (Typ 007) in Verbindung mit ihrem hochperformanten „Maestro II“-Bildprozessor bis zu 3,5 Serienbilder pro Sekunde aufnehmen. Im Vergleich dazu lag die Höchstgeschwindigkeit des direkten Vorgängermodells bei der Serienbildaufnahme noch bei 1,5 fps (Frames per second = Bild pro Sekunde). Umso löblicher, dass die Lebenserwartung des Kameraschlitzverschlusses auf mehr als 150.000 Auslösungen angehoben wurde. Weiteres Lob verdient Leica für den 2GByte großen Zwischenspeicher des neuen Spitzenmodells der S-Mittelformatserie, dank dem nun noch längere Bildserien möglich sind. Darüber hinaus ist auch die Lichtempfindlichkeit von ISO 1.250 auf nunmehr ISO 6.400 angestiegen. Außerdem erlaubt der neue Bildsensor jetzt die sogenannte Live-View und Videoaufnahmen in der ultrahohen 4K-Auflösung mit bis zu 4.096 x 2.160 Pixeln. Selbstverständlich sind aber auch weiterhin Full-HD-Aufnahmen mit wahlweise 24, 25 und 30 Bildern pro Sekunde möglich, die zwar nicht so gestochen scharf wie 4K-Aufnahmen sind, aber dafür einen viel geringeren Speicherplatzbedarf haben. Ungeachtet dessen sind entsprechende 4K-Fernsehgeräte, mit denen die 4K-Aufnahmen in voller Auflösung genossen werden können, noch die Seltenheit.

Fazit

Die Leica S (Typ 007) ist schon alleine vonseiten ihrer technischen Spezifikationen die deutlich bessere Kamera unter den beiden Neuvorstellungen. Allerdings wird sie wohl erst im Frühjahr 2015 in den Handel kommen, wohingegen die Leica S-E (Typ 006) schon jetzt erhältlich ist. Zudem muss darauf hingewiesen werden, dass die Leica S-E trotz ihres verhältnismäßig günstigen Preises nahezu baugleich mit der altbewährten Leica S2 ist.

Foto: demarco – Fotolia

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