Tragbar: Wearables liegen im Trend

SmartwatchNie zuvor ist es möglich gewesen, Technik so effektiv und umfassend in unser Alltagsleben zu integrieren wie heute. Smartwatches, digital angebundene Fitnessarmbänder und Apps, die durch Chips in der Kleidung die Gesundheit überwachen. Das alles ist bereits vorgestellt worden, oder näher denn je.
Spätestens durch die Vorstellung der Apple Watch im Oktober ist der Trend erneut beflügelt worden, im Jahr 2014 sollen über 50 Millionen sogenannter Wearables und 40 Prozent mehr Smartwatches als im Vorjahr verkauft werden.

Der Durchbruch ist im Gange

Bis vor wenigen Jahren kannte man die Idee von Wearables, also Mikrochips, die in alltägliche Gegenstände die man bei sich oder an sich trägt, wie Uhren oder Kleidung, in erster Linie aus Science Fiction Erzählungen. Zwar gab es immer wieder Ansätze, erste Wearables auf den Markt zu bringen, der Erfolg war jedoch meistens überschaubar. In den letzten Jahren, besonders aber im Jahr 2014 scheint sich dieser Trend zu ändern. Eine nie da gewesene Anzahl an Herstellern bringt eigene Wearables in den Unterschiedlichsten Varianten auf den Markt. Besonders die Vernetzung von Wearables mit Smartphones scheint der Branche Auftrieb zu geben. Auch Geräte mit medizinischem Nutzen wie Fitnesstracker oder Blutdruckmessgeräte erfreuen sich großer Beliebtheit. Nach Analysen der Marktforschungsexperten von Gartner werden im Jahr 2014 über 70 Millionen Smartwatches und Fitnessarmbänder verkauft. Besonders die Quartale drei und vier des Jahres 2014 sollen ein Wachstum von 40 Prozent bzw. 39 Prozent im Absatz von Smartwatches im Vergleich zum Vorjahr bringen.

Was bringt die Zukunft?

Die Entwicklung wird weiter gehen. Der nächste logische Schritt ist die Entwicklung von intelligenter Kleidung, beispielsweise T-Shirts und Hosen mit Mikrochip. Die Analysten von Gartner sehen in diesem Segment die größten Wachstumschancen. Der Trend der Vernetzung zwischen Wearables und Smartphone wird sich weiter fortsetzen, die Symbiose zwischen der Informationserfassung im Kleidungsstück und der Verarbeitung im Smartphone bietet die Möglichkeit noch unauffälligerer Wearables und einer bequemen Datenauswertung auf dem Smartphone-Display.

Kurze Konsolidierung, dann Trendverschärfung

Die Aussichten für Wearables sind sehr gut, viele neue Entwicklungen stehen vor der Tür und sind in vollem Gange. Der Absatz steigt schon jetzt rapide. Zwar sehen die Analysten aufgrund hohem Entwicklungsaufwands für 2015 einen leichten Dämpfer in den Verkaufszahlen von Smartwatches und Fitnessbändern (2014: 70 Millionen; 2015: 68 Millionen), bereits 2016 wird das Wachstum durch neue Innovationen und eine verbesserte Produktpalette wieder merklich ansteigen.

Bildurheber: Thinkstock, iStock, robnroll

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