Mehr als nur Fernsehen: So richten Sie Ihr eigenes Heimkino ein

Der Artikel gibt Tipps für ein Heimkino. Der Trend geht schon seit Jahren weg vom klassischen Fernsehzimmer hin zum richtigen Heimkino. Allerdings unterschätzen viele Cineasten den Planungsaufwand, der mit der Einrichtung eines vollwertigen Kinos in den eigenen vier Wänden einhergeht. Außerdem wissen nur wenige, auf was es beim Kauf der einzelnen Komponenten wirklich ankommt. Hier lesen Sie, was Sie bei der Planung beachten sollten.

Das Bild

Zunächst einmal stellt sich die Frage, ob man das Heimkino mit einem möglichst großen Fernseher oder doch lieber mit einem richtigen Leinwandprojektor beziehungsweise Beamer  ausstatten möchte (zum Beispiel auf www.springair.de kaufen). Für den Beamer spricht, dass mit ihm ein echtes Kinofeeling aufkommt. Allerdings muss dieser in der Regel recht weit von der Leinwand positioniert werden, damit er ein großflächiges Bild darstellen kann. Folglich kommt er eigentlich bloß für relativ große Heimkinosäle infrage. Es sei denn, man entscheidet sich für einen speziellen Kurzdistanzprojektor, der selbst bei einem geringen Leinwandabstand von nur wenigen Zentimetern ein großes Bild projizieren kann. Da diese Projektoren jedoch ausgesprochen teuer sind, wäre ein großer Flachbildfernseher letztendlich vielleicht doch die bessere Wahl. Wobei die Bildfläche je nach Sitzabstand ohnehin nicht zu groß sein sollte, da der erhoffte Filmgenuss sonst auf Dauer doch sehr unangenehm werden kann.

Der Sound

Damit man sich zu Hause wie im Kino fühlen kann, muss neben dem Bild selbstverständlich auch der Sound stimmen. Demzufolge braucht man leistungsstarke Lautsprecher und einen entsprechenden Verstärker beziehungsweise AV-Receiver. Da ein kinoreifes 5.1- oder 7.1-Soundsystem inklusive Receiver aber sehr kostspielig sein kann, tendieren viele Filmfreunde zu den deutlich günstigeren Soundbars. Allerdings muss man wissen, dass besagte Soundbars keinen echten Raumklang wiedergeben, sondern ihn lediglich simulieren, indem sie den Schall an die Wände werfen, von wo aus er dann reflektiert wird. Bei hochwertigen Geräten funktioniert diese Raumklangsimulation sehr gut, sofern eine optimale Raumakustik vorherrscht, was aber schon alleine aufgrund der Möbel recht schwierig ist. Dafür lassen sich die schlanken Soundbars nahtlos in nahezu jede Inneneinrichtung integrieren – schwere Lautsprecher inmitten der Möbel wirken hingegen schnell wie störende Fremdkörper.

Fazit

Um zu Hause in einen bestmöglichen Filmgenuss zu kommen, ist es wichtig, dass die einzelnen Heimkinokomponenten perfekt miteinander harmonieren und optimal an die vorherrschende Raumsituation angepasst werden. Dann stehen den gemütlichen Filmabenden im Eigenheim nichts mehr im Wege!


Bildquelle: ingo hoffmann – Fotolia

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