Einen Spiele-PC selbst zusammenbauen – das sollten Sie beachten

Mainboard im RechnerDas Zusammenbauen eines eigenen Spiele-PCs bietet Ihnen im Vergleich zum Kauf eines Komplett-PCs viele Vorzüge. Ein Vorzug ist alleine der, dass Sie Ihren PC perfekt an Ihre tatsächlichen Bedürfnisse anpassen können, wohingegen Sie bei einem Komplettrechner immer einen Kompromiss hinsichtlich der Ausstattung, des Leistungsvermögens oder des Preises eingehen müssen. Ungeachtet dessen können Sie sich bei einem Eigenbau-PC absolut sicher sein, dass beim Zusammenbau ausschließlich qualitativ hochwertige Hardwarekomponenten verwendet wurden. Damit die besagten Vorzüge aber auch wirklich zum Tragen kommen, müssen Sie bei der Auswahl der einzelnen Komponenten einiges beachten.

Achten Sie auf ein stimmiges Preisleistungsverhältnis!

Die wichtigste Komponente eines richtigen Spiele-PCs ist selbstverständlich die Grafikkarte. Folglich ist die Grafikkarte auch die Komponente, bei der Sie am wenigsten auf das Geld achten sollten. Das soll aber nicht bedeuten, dass Sie sich unbedingt ein echtes High-End-Modell zulegen müssen. Tatsächlich gibt es kaum ein Spiel, bei dem die Mehrleistung einer teuren High-End-Grafikkarte im Vergleich zum Leistungsvermögen einer Grafikkarte des preislichen Mittelfelds spürbar zum Tragen käme. Ähnlich verhält es sich in Hinsicht auf den Prozessor. Wobei dabei anzumerken ist, dass der Austausch eines Prozessors weitaus aufwendiger als ein einfacher Grafikkartenaustausch ist. Zudem kann es sein, dass der Umstieg auf einen leistungsfähigeren Prozessor auch gleich den Kauf eines neuen Mainboards erforderlich macht, weshalb Sie sich am besten direkt für einen Mehrkernprozessor des gehobenen Preissektors entscheiden.

Welche Komponenten bieten das größte Sparpotenzial

Wenngleich das Mainboard als das Herzstück des Computers gilt, empfehlen sich durchaus auch günstigere Mainboards, zumal es mittlerweile leider mehr als fraglich ist, ob die Prozessoren der nächsten Generation überhaupt noch mit derzeit aktuellen Mainboards kompatibel sein werden. Darüber hinaus können Sie viel Geld beim Arbeitsspeicher sparen, da sich dieser jederzeit noch erweitern lässt, sofern Sie sich für ein Mainboard entscheiden, das schon jetzt deutlich mehr RAM unterstützt, als Sie momentan zwingend brauchen. Ebenso können Sie selbstverständlich auch die Speicherkapazität Ihres Spiele-PCs noch im Nachhinein erweitern, sodass Sie zu Beginn bloß eine günstige Festplatte einbauen müssen. Billige Netzteile sind hingegen keine gute Einsparmöglichkeit, da sie in der Regel zu viel Strom verbrauchen und gemeinhin jegliche Schutzfunktion vermissen lassen. Beim PC-Gehäuse können Sie hingegen bedenkenlos zu einem günstigen Modell greifen.

Fazit

Wenn Sie Ihre PC-Komponenten mit Augenmerk auf das gebotene Preisleistungsverhältnis und die Erweiterungs- oder Austauschmöglichkeiten auswählen, können Sie sehr viel Geld sparen, ohne dafür Einbußen hinsichtlich des Leistungsvermögens hinnehmen zu müssen.

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