So fallen Sie beim Onlineshopping nicht auf Betrüger rein

So fallen Sie beim Onlineshopping nicht auf Betrüger rein Das Einkaufen über das Internet verspricht gute Vergleichbarkeit und günstige Preise. Sollten diese allerdings allzu weit unter dem branchenüblichen Durchschnitt liegen – und das womöglich sogar für hochwertige Hightech-Produkte – ist ein genauerer Blick durchaus angebracht. Denn ist das Geld erst einmal verschwunden, ist bei den Betrügern oft keine Rückzahlung mehr möglich.

Trotz hoher Aufklärungsquote steigt die Zahl der Geschädigten

Gerade beim Warenbetrug und dem Warenkreditbetrug sind die Schuldigen oft schnell gefunden – mehr als zwei Drittel aller Fälle werden von der Polizei auch aufgeklärt. Leider hilft das den Verbrauchern jedoch immer seltener – im Großteil der Fälle ist das Geld nämlich bereits ins Ausland transferiert oder von dem Verantwortlichen bereits ausgegeben worden. Ist dieser dann selbst zahlungsunfähig, bleiben die Verbraucher leider oft auf ihrem Schaden sitzen. Gerade darum ist es wichtig, sich beim Einkauf im Internet nicht allein durch günstige Preise zu übereilten Käufen locken zu lassen. Denn mitunter ist es oft nicht einfach, betrügerische Angebote mit einem genauen Blick zu entlarven.

Im Zweifel gegen das Schnäppchen

Plattformen wie Ebay und Amazon ermöglichen es Privatpersonen, ohne technisches Know-how einfach beliebige Angebote zu erstellen – selbst wenn sie keine Ware besitzen. Deshalb sollten gerade neue Auftritte und erst seit kurzem registrierte Mitglieder genauer überprüft werden. Auch eine spontane Umstellung des Sortiments kann einen Verdacht begründen – falls etwa ein ehemals zuverlässiger Verkäufer überraschend einen hohen Posten teurer Elektrogeräte zu einem extrem günstigen Preis anbietet. In jedem Fall sollte das Impressum genau überprüft werden: Überprüfen Sie, ob alle Daten stimmig und Telefonnummern auch gültig sind. Eventuelle Siegel wie das Symbol „Trusted Shops“ können hingegen auf den Webseiten der Zertifizierungsstellen auf ihre Echtheit überprüft werden. Nach verdächtigen Anbietern sollte zudem auch einmal mit einer Suchmaschine gestöbert werden – hier finden sich oft Foreneinträge, die bereits vor der Firma warnen.

Seriöse Anbieter bieten mehr als Vorkasse

Die einfachste und zugleich sicherste Methode ist und bleibt jedoch: Bezahlen Sie – soweit möglich – nicht per Vorkasse, sondern nutzen Sie Treuhänderdienste und sichere Online-Zahlsysteme. Fast alle Geschäfte bieten zumindest einen Versand auf Rechnung an – besteht ein Verkäufer hingegen strikt auf Vorkasse und bietet keinerlei Alternativen an, sollte dies auf jeden Fall bereits ein Grund für ein erhöhtes Misstrauen sein. Zu einer erhöhten Aufmerksamkeit wird mittlerweile auch bei Kleinanzeigen geraten – viele Betrüger geben sich inzwischen als Privatpersonen aus, um die Vorkasse zu rechtfertigen.

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