Geld sparen mit B-Ware und Online-Outlets

4 Tablet-PCsTechnisch immer auf dem neuesten Stand zu sein, kann ein teures Vergnügen werden – Smartphone, Tablet und Fernseher werden immer besser und schneller und gelten schon nach einem halben Jahr fast als veraltet. Und Großgeräte wie Kühlschrank und Waschmaschine? Die gehen natürlich immer dann kaputt, wenn man das nötige Kleingeld gerade nicht übrig hat. Auch andere Gegenstände des täglichen Gebrauchs müssen immer mal wieder neu erworben werden. In diesen Fällen lohnt es sich, das Internet genauer zu durchforsten: Mit dem Kauf von B-Ware kann man das ein oder andere Schnäppchen machen.

B-Ware – was ist das eigentlich?

Ist mit B-Ware automatisch nicht funktionierende oder kaputte Ware gemeint, die nur deswegen so günstig ist? Nein, bei der im Internet angebotenen B-Ware handelt es sich meist um Artikel, die lediglich kleine oder sogar gar keine direkten Mängel aufweisen. Warum werden diese Artikel dann als B-Ware eingeschätzt? Weil sie sich trotzdem nicht mehr zum vollen Preis verkaufen lassen. Gründe hierfür können sein, dass die Originalverpackung stark beschädigt ist oder ganz fehlt oder dass die Gegenstände leichte Gebrauchsspuren aufweisen, die die Funktionsfähigkeit aber keinesfalls einschränken. Dies ist oft bei Ausstellungsstücken der Fall oder bei Waren, die vom Kunden bestellt, ausgepackt, ausprobiert und wieder zurückgeschickt wurden.

Je nach Anbieter können Sie beim Kauf 10 bis 20 Prozent im Vergleich zum Bestpreis der Neuware sparen – der Preisvorteil kann mit ein bisschen Glück aber auch deutlich höher ausfallen. Die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung beträgt bei B-Ware 12 Monate, es gilt das Widerrufsrecht von zwei Wochen bei Online-Käufen.

Und wo bekommt man die B-Ware?

Die meisten großen Online-Shops bieten eigene Rubriken an, in denen vergünstigte Artikel angeboten werden. Beispielsweise beim größten Online-Versandhandel Amazon gibt es die Kategorie „Warehousedeals“, auch bei reinen Elektronikhändlern wird viel B-Ware angeboten. Um die passenden Artikel zu finden, lohnt es sich, einfach ein bisschen zu stöbern. Doch aufgepasst, man sollte trotzdem genau auf die Artikelbeschreibung und den Produktzustand achten, manchmal schummelt sich nämlich doch der ein oder andere Artikel ein, der in seiner Funktion eingeschränkt ist oder dessen Mängel das Produkt optisch stark beeinträchtigt. Außerdem sollte man alle Preise noch einmal vergleichen – nicht immer lohnt es sich, ein B-Produkt zu kaufen, zum Beispiel wenn der Artikel im Neuzustand vielleicht gerade irgendwo anders reduziert und ähnlich günstig ist.

Jetzt heißt es nur noch: auf zur Schnäppchenjagd!

Kategorien wie „Outlet“, „Restposten“ oder „Gebrauchtware“ weisen auf B-Ware hin, genau wie Begriffe wie „Refurbished“ (Artikel, die bereits repariert wurden und jetzt weiter verkauft werden) oder „Blemished Box“ (die Verpackung ist beschädigt, der Artikel an sich vollkommen frei von Fehlern). Der Service der Onlinehändler bleibt oftmals der gleiche, nur die Gewährleistungsfrist verkürzt sich von zwei Jahren auf eins.

Picture: Scanrail – Fotolia

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