Oculus Rift – Die Zukunft des Gamings

Vor einem Jahr veröffentlichte der Hersteller Oculus VR die Entwickleredition seiner Virtual Reality-Brille. Die Hersteller wollen vom rechteckigen Monitor weg und möchten den Spieler nun ganz in das Spielgeschehen eintauchen lassen, eben eine komplette virtuelle Realität, die durch das Aufsetzen einer Brille ermöglicht wird. In der Spielwelt kann man sich dann umschauen, indem man seinen Kopf bewegt. Wie sehen die Fortschritte aus?

Vorfreude ohne Ende

Weil die Entwickleredition der VR-Brille mit dem Namen Oculus-Rift bereits vor einem Jahr herausgegeben worden ist, haben sich schon zahlreiche Programmierer ans Werk gemacht. So werden von manchen Entwicklern komplett neue Spiele entwickelt, momentan noch eher kleinere Indie-Games, in denen man beispielsweise Achterbahn fahren kann. Andere wiederum sind fleißig dabei, alte Spiele so anzupassen, dass sie auch auf der Oculus Rift spielbar sein werden, zum Beispiel das Spiel Team Fortress 2. Im Juli 2014 soll die zweite Entwickleredition mit weiteren technischen Neuerungen herauskommen. Die Endkunden-Version wird zum Ende 2014 erwartet. Die Vorfreude ist riesig, weil sich die Gamer ein ganz neues Spieleerlebnis erhoffen.

Die Popularität steigt

Bekannte YouTuber haben auch eine Entwickleredition erhalten, um dem Publikum einen Vorgeschmack zu bieten. So kann man dem YouTuber Pewdiepie dabei zuschauen, wie er sich durch ein Horrorspiel schlägt und währenddessen über das intensive Spielerlebnis, dank der Oculus Rift, berichtet. Die Zuschauer sind begeistert und verlangen in den Kommentare nach mehr. Im vergangenen Jahr spendeten deshalb bereits unzählige Spieler über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter Geld für das Projekt, 2.5 Millionen Dollar wurden erreicht.

Ordentlich Kapital

Im Anschluss kamen insgesamt 16 Millionen Dollar von verschiedenen Kapitalgebern zusammen. Im Dezember erhielt die Oculus Rift dann eine satte Finanzspritze von 75 Millionen Dollar. Seit diesem Punkt war klar, das Projekt ist zum Erfolg verurteilt.

Kurzes Update 26.03.14

Facebook kauft Oculus VR für 2 Milliarden Dollar

Die Nutzer reagieren sichtlich enttäuscht. Gerade die vielen Kickstarter-Spender fühlen sich hintergangen. „Facebook ist mir unheimlich“, so der berühmte Minecraft-Schöpfer Notch, der nach der Bekanntgabe des Verkaufes an Facebook verkündete, sein Spiel Minecraft unter diesen Umständen auf keinen Fall für die Oculus Rift umzusetzen.

Screenshot im Artikel stammt von der Webseite: http://www.oculusvr.com/

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