Mobiles Internet: Wie sicher surfen Sie?

Chatten, E-Mails abrufen oder eben nach dem Weg gucken: Viele von uns nutzen dafür nur noch Smartphone oder Tablet, da die Geräte schneller einsatzbereit sind als der Computer. Auch die meisten großen Onlinedienste bieten heute native Apps, mit denen sich die Seiten und Programme schnell abrufen lassen. Doch vor allem die Android-Versionen dieser Apps stellen auch eine Sicherheitslücke dar. Wer mobil mit Tablet oder Smartphone surft, der muss dringend auch über entsprechende Sicherheitsvorkehrungen nachdenken!

Sicherheitslücken und Virengefahr dank Apps

Internetseite mittels Browser abzurufen gelingt zwar mit Tablets und Smartphone ebenfalls, doch sind diese dafür nicht entsprechend aufgebaut, dann kostet es viel Zeit und Dateneinheiten. Deshalb greifen die meisten Nutzer heute auf native Apps zurück, um etwa Facebook, Youtube oder auch E-Mail-Programme abzurufen. Das sind zumindest die Apps, die die Rangliste der meistgenutzten Applikationen anführen. Daneben kaufen auch immer mehr mittels App bei Ebay oder Amazon ein und nutzen Apps des Spiegels oder der Tagesschau. (Quelle) Apps solcher bekannte Anbieter stellen auch kaum ein Problem für die Sicherheit Ihres Handys, Tablets oder Tablet Notebooks dar. Vielmehr sind es Apps unbekannter Hersteller, die Sicherheitslücken schaffen oder gar einen Virus beinhalten.

Laut pc-magazin lassen sich rund 100 000 der 600 000 Apps im Google Play Store „zumindest als bedenklich einstufen“. Denn Google hofft hier lediglich auf das Feedback der Kunden, falls eine App schadhaft ist, selber kontrolliert das Unternehmen die Programme allerdings nicht. So kann es passieren, dass man sich hier nicht nur ein lustiges Spiel oder eine nützliche Funktion auf dem mobilen Gerät installiert, sondern einen Virus oder eine Spionage-Software. Wichtig ist es deshalb, dass auch auf dem Handy oder Computer ein Virenscanner installiert ist.

Wichtige Sicherheitsvorkehrungen

Anti-Viren-Programme sind auf dem mobilen Endgerät genauso wichtig wie auf einem Computer. Von den bekannten Anbietern gibt es schon seit ein paar Jahren entsprechende Angebote und auch die Freeware von Avira existiert fürs Handy. Mit „Android Security 3.0“ ist erst im vergangenen Dezember eine neue Version auf den Markt gekommen, deren Bedienung nun noch besser an die Benutzeroberfläche angepasst worden ist. Auch eine Antidiebstahlfunktion ist integriert und selbstverständlich wird jede neue App auf schadhafte Komponenten überprüft.

Zusätzlich sollten Sie sich aber auch beim Download einer App den Hersteller dieser genauer angucken und die Bewertungen im App Store lesen. Auch eine sehr geringe Download-Anzahl kann ein Indiz sein. Zusätzlich bekommen bei Google manche Hersteller die Auszeichnung „Top-Entwickler“ – hier kann man in der Regel auch bedenkenlos auf Apps zugreifen.

Surfen Sie viel in öffentlichen Netzwerken (W-LAN in der Bahn, im Café oder Hotels), dann ist ebenfalls eine erhöhte Wachsamkeit geboten, da auch das Schwachstellen sind. Online-Banking oder andere sensible Sachen sollten nicht in solchen Netzwerken gemacht werden. Wie Sie in öffentlichen WLAN-Netzen am sichersten surfen, können Sie hier im Ratgeber nachlesen.

Fotoquelle: Sebastiano Fancellu – FotoliaSimilar Posts: