Ratgeber zum Thema Gasbrennwert-Heizung

HeizungskostenWas die Wirtschaftlichkeit betrifft, sind Gasbrennwert-Heizungen unübertroffen. Mit einem rechnerischen Nutzungsgrad von bis zu 111 Prozent gelten sie unter den Brennwertheizungen als die Nummer eins. Ein weiteres Plus ist, dass sie schnell und unkompliziert ältere, ineffiziente Heizungen ersetzen können, weil Heizkörper und vorhandene Rohrleitungen oft noch weiter genutzt werden können.

Gasbrennwertheizung – die preisgünstige Alternative oder Ergänzung

Geeignet sind Gasbrennwert-Heizungen für Ein- und auch Mehrfamilienhäuser. Besonders wenn die alte Heizung nicht mehr effizient arbeitet, stellt sie eine preiswerte Alternative dar. Nach gelagerte Rohrleitungen und bereits vorhandene Heizkörper können oft weiter genutzt werden. Auf jeden Fall sollte jedoch der Schornstein überprüft werden lassen, ob er für diese Heizungsart geeignet ist. Die Innenwände des Schornsteins müssen mit einer glasierten und säurebeständigen Schutzschicht ausgekleidet sein. Besteht er die Überprüfung nicht, kann nachträglich Rohr aus temperaturabhängigem Kunststoff oder Edelstahl eingezogen oder ein Abgasrohr an der Gebäudefassade installiert werden. Bei aufkommenden Fragen kann auch der zuständige Bezirksschornsteinfeger beraten.

Wie funktioniert eine Gasbrennwert-Heizung?

Genau wie bei einem üblichen Kessel, wird das Heizungswasser von der Gasflamme des Brenners erhitzt. Doch während bei einem konventionellen Kessel die gesamte Wärmeenergie des Abgases verloren geht, wird bei einer Gasbrennwertheizung die Wärmeenergie im Abgas zum größten Teil wieder an das Heizungswasser abgegeben. Eine Gasbrennwertheizung kann besonders gut auch mit Solarwärme kombiniert werden. Ein gutes Beispiel dafür ist die Junkers Cerapur Solar Gasbrennwertheizung. Mit ihr kann nicht nur Energie gespart und damit verbundene Kosten gesenkt werden. Sie lässt sich auch besonders gut mit anderen Wärmequellen (Öl, Solar, Biomasse oder Erdwärme) kombinieren. Gegenüber alten Anlagen können so bis zu 55 Prozent CO2-Emmission eingespart werden.

Der Staat unterstützt den Um- oder Neubau

Aufgrund der enormen Energieeinsparungen und ihre Umweltfreundlichkeit unterstützt der Staat solche Heiz-Kombinationen auch mit Fördermitteln. Jedoch muss trotz vieler Vorteile auch auf die Entwicklung der Preise für Gas geschaut werden. Langfristig ist die Preisentwicklung aber nicht kalkulierbar.

Bild: muellek ©2008 – fotolia

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